Gruppen

Gruppen

Blusnknepf (Salzburg)
„‚In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne‘ … so muss es wohl gewesen sein, als wir Blusnknepf uns das erste Mal gesehen haben. Als sich im Jahr 2015 unsere musikalischen Wege in Salzburg trafen, haben wir sofort bemerkt, dass wir nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich auf eine besondere Art und Weise harmonieren. Das Salzburger Bräustüberl war leer gespielt, doch der Abend und die Melodien nahmen für uns kein Ende … Vor allem Schwung und Lebendigkeit in der Volksmusik haben für uns höchste Priorität. Wir sind auf einer gemeinsamen Wellenlänge und das vor allem, weil der Spaß am Miteinander und das ‚Was-und-wie-wir-es-machen‘ im Mittelpunkt steht.“ – Die Blusnknepf, vier junge Volksmusikantinnen des Mozarteums in Salzburg, können auf mehrere Fernsehauftritte (ServusTV, BR und ORF) sowie Auszeichnungen verweisen. Ihre Teilnahme am Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck 2016 wurde mit einer „Auszeichnung“ prämiert und im April 2018 erhielten sie den überregionalen Volksmusikpreises „Pongauer Hahn“ der Stadt St. Johann im Pongau.

Theresa Eibl: Steirische Harmonika
Theresa Mair: Steirische Harmonika
Stephanie Macheiner: Harfe
Christina Fischbacher: Kontrabass

Website: www.facebook.com/blusnknepf
Kontakt: stephanie_macheiner@icloud.com

Blusnknepf

Claudia Schwab Quartett  (Österreich)
Mit einer Vorliebe für das Jodeln, Balkanmusik und irische Volksmusik musiziert sich das Quartett rund um die ursprünglich österreichische Geigerin, Komponistin und Sängerin Claudia Schwab durch die Welt und begeistert das Publikum mit seiner Authentizität und Lebensfreude. Neun intensive Jahre in ihrer Wahlheimat Irland, ihre Besuche in Indien und die Fortbildung am University College Cork trugen dazu bei, dass Claudia Schwab ihren eigenen Musikstil fand. Die jodelnde Stimme fungiert dabei als roter Faden durch die bunte Palette von Stilrichtungen, Genres und die Musik verschiedenster Kulturen, die in Schwabs Stücken zu einer neuen Einheit verflochten werden. Im Februar 2017 wurde Schwabs zweites Soloalbum ohne Label veröffentlicht, auf dem das Quartett sowie auch „Special Guests“ zu hören sind. Mit ihrem Quartett stellte Claudia Schwab die CD im Frühling 2017 auf zwei Tourneen in Irland, Deutschland und Österreich vor (Auftritte u.a. im Model Arts Centre Sligo, DeBarra’s West Cork, Sargfabrik Wien, Hand.Werk.Haus Bad Goisern, Fraunhofer Theater München).

Claudia Schwab: Geige, Stimme, Komposition
Hannah James: Akkordeon, Tanz, Stimme, Fuß-Perkussion
Marti Tärn: Bass, Stimme
Conrado Molina: Perkussion Stimme

Website: www.claudiaschwab.com

Oansno (München)
„Bio und regionale Kost“ als musikalisches Motto – geht das? Ja! Während anderswo „unplugged“ auf Alben und Konzerten als Besonderheit gepriesen wird, funktioniert Oansno ganz ohne Strom. Die vier Musiker verwenden keine künstlichen Zusatzstoffe oder technische Geschmacksverstärker, ihr Klang ist natürlich und die Zutaten für ihre Musik und Texte ernten sie vor der Haustüre. Trotzdem mischt die Band einen club-tauglichen Sound und würzt mit viel Spaß ihre energiegeladenen Grooves mit bajuwarischer Prosa. Stilistische Grenzen? Mitnichten, denn der Mix aus Ska, Balkanbeats, Hip-Hop, Reggae und den sehr originellen Texten fährt unmittelbar ins Gehör und in die Beine. Die Musik ist von der Vielfalt Münchens geprägt und bunt wie das Leben auf den Straßen. Das Miteinander der verschiedenen Kulturen ist kein abstraktes Motto, sondern gelebter Alltag – genauso natürlich und ungezwungen kommt es in den Songs zum Ausdruck. Eben eine Live-Band, die es gewohnt ist, das Publikum mitzureißen und in Feierlaune zu bringen. Dies, fidelen Dreigesang und noch viel mehr gibt es bei Oansno zu entdecken. Atmosphärisch dicht und gepaart mit Lockerheit, Lebenslust und Leichtigkeit pendelt die Musik zwischen verschiedenen Welten. Und wer genau hinsieht, bemerkt den Glanz, mit dem das Isarflimmern den Isarkiesel zum Schimmern bringt … – Auszeichnungen: 1. Platz „Fraunhofer Volksmusikpreis 2015“, 1. Platz „Hofbräuhaus Gstanzl Slam 2014“.

Michi: Akkordeon, Gesang
Menya: Trompete
Franz: Tuba
Phil: Schlagzeug, Gesang

Website: www.oansno.de

Marlon Prantl @ TyRoll (Ötztal)
Mit seiner Band TyRoll verwirklicht der Ötztaler Musiker Marlon Prantl ein ambitioniertes Vorhaben: den Kreis zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft musikalisch zu schließen. Traditionelles Volksmusikgut und Weltmusik verschmelzen in zeitgemäßen Arrangements. Die selbstkomponierten Songs im Ötztaler Dialekt begeistern das Publikum, egal ob unplugged, live & loud, mit oder ohne künstlerischer und multimedialer Unterstützung.
Musik ist die Sprache des Herzens und wird überall auf der Welt verstanden. Die Band Marlon Prantl @ TyRoll lässt dennoch keinen Zweifel daran, wo ihre Identität wurzelt: im Ötztal in Tirol, dessen Mundart zu den ältesten Sprachen Österreichs zählt und von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde.

Marlon Prantl: Gesang, Ukulele
Reinhard Tamerl: Gitarre, Gesang
Jo Nagele: Akkordeon

Website: www.tyroll.com

Wiener Lagen (Wien)
„In da Liab muaß a Åbwechslung sein“, heißt es in einem alten Wienerlied. Warum nur in der Liebe – die Abwechslung macht ja das Leben bunt, und genau das lieben wir Wiener Lagen. So gibt es anstelle der zweiten Geige das erste Cello, welches hervorragend mit der ersten Geige harmoniert, dazu noch zwei Stimmen, ein „Packl“ (Kontragitarre und Schrammelharmonika) und/oder noch mehr …
Die Ablösung einer Überstimme bzw. diese als Unterstimme zu etablieren oder auch als Hauptstimme zu „emanzipieren“ – das macht eigentlich Wiener Lagen aus. Viel zu lange hat man nicht mehr ein Cello Wienerisches spielen gehört – natürlich im Sinne der vielgeliebten Schrammeln. Warum eigentlich nicht? – „Åbwechslung muaß sein!“ So spielen wir Eigenkompositionen und Arrangements von z.B. Josef und Karl Mikulas, die sich auch des großartigen Klanges des Cellos in der Schrammel-Landschaft bewusst waren. Und so öffnet man wieder eine der vielen alten sowie auch neuen Türen in der Wiener Musik. Ob es Heurigenmusik oder doch volksmusikalische Kammermusik ist, davon dürfen Sie sich selbst überzeugen.

Peter Uhler: Violine
Tita Pesata: Cello
Maria Stippich: Gesang, Kontragitarre
Helmut Thomas Stippich: Gesang, Tasten und Knöpfe

Website: www.helmutthomasstippich.com/single-post/2019/04/24/WEAN-HEAN-2019

Ziganoff Jazzmer-Band (Trient)
„Vom Klezmer zum Jazz über die Route Tzigane.“ – Das Anliegen der von Renato Morelli gegründeten Ziganoff Jazzmer-Band ist es, die verschütteten Verbindungen zwischen Klezmer, den Anfängen des Jazz und dem Gipsy-Swing Manouche freizulegen. Der Name der Gruppe ist mit der rätselhaften Persönlichkeit Mishka Ziganoff verbunden. Dabei handelt es sich um einen Ziehharmonikaspieler, der Jiddisch sprach, in Odessa geboren wurde und nach New York auswanderte, wo er in diversen Formationen Klezmer und Jazz spielte. Von ihm stammt die legendäre Einspielung von Koilen, einem Stück, das als Urform des Partisanenliedes Bella Ciao gilt. Mishka Ziganoff stellt den idealen roten Faden dar, der nicht nur den Klezmer, den Jazz und den Manouche-Swing verbindet, sondern auch an unsere musikalischen Wurzeln heranreicht.

Rossana Caldini: Violine
Renato Morelli: Akkordeon, Gitarre
Gigi Grata: Tuba, Susafon
Michele Ometto: Gitarre
Christian Stanchina: Trompete
Fiorenzo Zeni: Saxofon

Website: www.ziganoff.it