Gruppen

Gruppen

Abies alba (Trentino)
Das Repertoire von Abies alba – zu Deutsch „Weiß-Tanne“ (eine im Trentino beheimatete Baumart) – bietet neben traditioneller Musik aus dem Trentino auch neuere Lieder und Stücke aus anderen Regionen der Alpen. Die Gruppe besteht seit den 1990er-Jahren und gab nicht nur in Italien, sondern auch außerhalb Europas, wie beispielsweise in Brasilien, Uruguay oder in den USA, zahlreiche Konzerte. Mit ihren bisher veröffentlichten Alben In punto alla mezzanotte (1994), Oggi non si lavora (2000) und Abies alba (2006) steht die Gruppe in der Tradition der „orchestrine“ (Tanzmusikensembles) der trentinischen Volksmusik.

Franco Susini (Querflöte, Dudelsack, Piccoloflöte, Gesang)
Nicola Odorizzi (Diatonische Harmonika, Okarina, Perkussion, Gesang)
Mauro Odorizzi (Violine, Drehorgel, Mandoline, Gesang)
Maurizio Tomasi (Akustische Gitarre, Perkussion, Gesang)

Website: www.abiesalba.org

Crossfiedler (Steiermark)
Vier weltoffene Musiker kreuzen die buntesten musikalischen Einflüsse miteinander, spinnen ihre Ideen weiter und verweben sie zu neuen, stimmigen Stücken, die auf Genregrenzen pfeifen. Wohldurchdachte Kompositionen, welche die Band ohne den nötigen Ernst, dafür mit umso größerer Spielfreude zum Besten gibt. Da wird frisch und cross drauflos gejodelt und abgegroovt und ebenso gefühl- wie kraftvoll miteinander musiziert. Prädikat: Muss man gehört haben!

Elisabeth Koval (Geige, Blockflöte, Gesang)
Reinhard Ziegerhofer (Bass, Gesang)
Dominik Koval (Gitarre, Gesang)
Daniel Fuchsberger (Schlagzeug, Marimba, Gesang)

Website: www.derlurch.at/crossfiedler/news

Hanneli-Musig (Schweiz)
Seit mittlerweile 18 Jahren begeistert die Hanneli-Musig durch ihre mitreißenden Arrangements aus der Volksmusiksammlung von Hanny Christen (1899–1976) eine große Anzahl an Volksmusikfreunden – aber auch LiebhaberInnen anderer Stilrichtungen schätzen diese spezielle Art von Folklore. Die Gründe dafür liegen in der abwechslungsreichen Instrumentierung und der beeindruckenden Virtuosität der Musiker.

Dani Häusler (Klarinette)
Fränggi Gehrig (Akkordeon)
Johannes Schmid-Kunz (Geige und Blockflöte)
Fabian Müller (Cello und Bratsche)
Ueli Mooser (Multiinstrumentalist)
Peter Gisler (Bassist)

Website: www.hannelimusig.ch

JÜTZ (Schweiz/Österreich)
Ausgehend von alpinen Tänzen und Weisen und über tonale Ab- und Umwege stellt JÜTZ die gesamtalpine Folklore kopfüber in den Rahmen einer ungenierten, alle Sinne beanspruchenden Klangkonferenz. Das zur Hälfte aus der Schweiz und aus Tirol stammende Ensemble bewahrt respektvoll eine lange gepflegte Tradition alpiner Volksmusik und öffnet sie zugleich für „grenzenlose Improvisation und Freiheit nach außen, fernab der momentanen
Verklärung von Nationalstaatlichkeit in Abgrenzung zum nicht-okzidentalen Fremden. Nebenbei offenbaren die Musiker ein Verständnis von Zuhause, das zum Maßstab erhoben werden sollte“ (Folkmagazin, DE).

Isa Kurz (Stimme, Geige, Akkordeon, Hackbrett)
Daniel Woodtli (Trompete, Flügelhorn, Stimme, Hackbrett)
Philipp Moll (Kontrabass, Stimme)

Website: www.juetz.com

 

Kofelgschroa (Bayern)
Mit dem Instrumentarium einer halben Blaskapelle und einem Sprachsog aus Dialekt und Hochdeutsch hat Kofelgschroa es geschafft, seinen ganz eigenen musikalischen Kosmos in die Welt hinauszutragen. Mit ihrem 2016 erschienenen Album BAAZ hat die Gruppe nun eine neue Umlaufbahn erreicht, bei welcher das Akkordeon treibt und der Bass pulsiert. Selbst wenn Kofelgschroa immer wieder einen Blick zurückwirft, bleibt das Klanguniversum der vier Musiker dennoch im Hier und Jetzt, wo es den ZuhörerInnen den Staub aus den Kleidern schüttelt.

Maximilian Paul Pongratz (Gesang, Akkordeon)
Michael Christian von Mücke (Gesang, Gitarre, Flügelhorn)
Martin Anton von Mücke (Tuba)
Matthias Otto Meichelböck (Gesang, Tenorhorn, Posaune)

Website: www.kofelgschroa.by

 

Wiener Blond (Wien)
Charmant, goschert und grantig – dass Sebastian Radon und Verena Doublier von Wiener Blond das besonders gut können, haben sie bereits auf ihrem ersten Album Der Letzte Kaiser bewiesen. Ihr Debut, das im Frühjahr 2015 erschien, hat in der Szene rund um das sogenannte „Neue Wienerlied“ bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch das Nachfolgealbum ZWA, welches im Herbst 2016 in zwei ausverkauften Konzerten im Wiener Musikverein präsentiert wurde, befasst sich mit zentralen Themen des Wiener Alltags. Dort widmet Wiener Blond österreichischen Urgesteinen wie dem Spritzwein oder Risi Bisi eine Hymne, vertieft sich in die Wiener Mehlspeis-Kultur und illustriert musikalisch eine Fahrt in der U-Bahn. Bei KLANGstadt wird das Ensemble von Marc Bruckner am Kontrabass unterstützt.

Verena Doublier (Gesang, Gitarre)
Sebastian Radon (Gesang, Cajón, Ukulele, Trompete)
Marc Bruckner (Kontrabass)

Website: www.wienerblond.at